Kay Liemann ist ein freischaffender Schauspieler. Er wuchs in Halle an der Saale auf. Dort sammelte er seine ersten Bühnenerfahrungen im Jugendclub des Thalia Theaters. Von 2010 bis 2014 studierte er Schauspiel an der „Hochschule für Musik und Theater Rostock“ und entwickelte dort im Rahmen seiner Diplomarbeit das Einpersonen Stück „Wie Matou mit seiner Rakete den Mond umrundete.“ Unter anderem spielte er am Luzerner Theater und an der deutschen Oper Berlin.
Lucian Patermann (*1985) hat ‚Freie Kunst’ an der Bauhaus-Universität Weimar
unter anderem bei Norbert W. Hinterberger, Liz Bachhuber, Elfi Fröhlich und Naomi T. Salmon studiert und mit Diplom abgeschlossen. Er lebt und arbeitet als interdisziplinär orientierter Künstler in Leipzig und Weimar. Dank vieler Studien- und Arbeitsreisen durfte er aber auch schon an vielen Orten und in einigen Ländern Projekte realisieren. Er schöpft dabei aus einem breiten Feld künstlerischer Techniken, welche er sowohl selbst realisiert, als auch als Künstlerischer Leiter oder Regisseur in kollektiven künstlerischen Projekten miteinander verwebt. Ob jedoch als Graphiker, Video- und Installationskünstler oder eben als cerebrale Schaltzentrale, in seiner künstlerischen Arbeit werden Grenzen einzelner Disziplinen zu Ziellinien, die es zu überschreiten gilt. Nicht aus Prinzip, sondern aus der Lust am Ausdruck und der Sehnsucht nach Formen für das Unausdrückliche der Gegenwart. Partner, Träger und/ oder Auftraggeber sein Arbeiten waren und sind z.Bsp: ACC-Galerie Weimar/Halle 14 Leipzig, Berliner Ensemble, Deutsches Nationaltheater Weimar, Greizer Theaterherbst, Kulturrevier Harz, Kulturquartier Erfurt, stellwerk – das junge Theater, TDJW-Leipzig, Volksbühne Berlin u.v.a. Mit seine Arbeiten wurden er mehrfach (2010, 2011, 2012) für die Ausstellung herausragender Arbeiten der Bauhaus-Universität ausgewählt. Er erhielt außerdem den Grafe-Kreativpreis und Hochschulpreis der Bauhaus-Universität und wurde weiterhin für das einjährige Bauhaus-Stipendium ausgewählt. Sein interdisziplinäres Projekt Providurium (Tanz, Performance, Lyrik, Installation und Elektroakkustische Kompositionen) war 2012 für den Thüringer Theaterpreis nominiert.
http://lucianpatermann.blogspot.de/
Anika Strümper studierte von 2008 – 2016 im Bachelor- und Masterstudiengang Theaterwissenschaft an der Universität Leipzig und war von 2010 – 2015 als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft tätig. In ihrer Masterarbeit bearbeitete sie die Umsetzungsmöglichkeiten der Praktiken der Situationistischen Internationale im urbanen Raum. Neben ihrem Studium war sie unter anderem Assistentin beim Konferenz- und Performance Festival play! Leipzig tätig, Mitglied der freien Theater- und Performancegruppe friendly fire für die performativen Audiowalks „NIBELUNGEN:RING“ und „GHOST TRACKS“ und Leitungsmitglied des Seminars und szenischen Projekts Der Bau von Heiner Müller am Theater der Jungen Welt.
Patricia Ulbricht wurde 1990 in Dresden geboren und studierte von 2010 – 2015 im Studiengang Szenografie an der Hochschule Hannover. Neben ihres Studiums realisierte sie ab 2011 mehrere Licht- und Videoinstallationen unter dem Label Pix.cell Visuals. Ebenfalls arbeitete sie seit 2011 als Dozentin in diesem Bereich für das Soziokulturelle Jugendprojekt Made by Self. Im Rahmen des Studiums wurden bereits mehrere ihrer Entwürfe umgesetzt unter anderem an der HfmT in Hamburg und am Teatro Nacional D. Maria II in Lissabon. Im April 2016 wurde sie mit der Türkisch-Deutsch Französischen Kooperation Macbeth in der Kategorie best stage design bei den Afife Theatre Awards in Istanbul nominiert. Im Juni 2016 konzipierte und realisierte sie Videoprojektionen für das Stück Johanna am Theater Bremen.
www.patriciaulbricht.de
Anja-Christin Winkler lebt und arbeitet als freie Musiktheater-Regisseurin in Leipzig. Sie initiiert und realisiert zunehmend interdisziplinäre Projekte, die sich auf beson- dere Orten beziehen (2015 Schneeblumen-Gedenkweg!, in Erinnerung an das Frauen-Außenlager der KZ Buchenwald am Wolfswinkel oder 2016 foodtour, ein interdisziplinäres Kunstfestival zum Thema Verhältnis Mensch Natur, in Röcknitz bei Leipzig). Im Rahmen ihres Lehrauftrages an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig inszenierte sie Musiktheaterstücke und leitete freie Projektentwicklungen, z.B. 2012 Rheingold; in der Meisterhalle im Westwerk, in Kooperation mit der Oper Leipzig 2014 Magnific@opera; und 2015 Musikalische Tötungsdelikte. In ihrer jüngsten Hochschulproduktion, der Konzertperformance LICHTKLANGRÄUME - Gesten der Suche und der Überschreitung 2016 waren Kompositions-Musik und Kunst-Studierende eingebunden. Für das deutsch-polnische Jugendkompositionsprojekt geo-sounds 2012-14 erhielt sie 2015 den Sächsischen Europapreis und den europäischen Junge Ohren-Preis Young Earopean Award.
www.acwinkler.de